echt ne miese sache. da kommen 250 Fussballfans Stunden vor Spielbeginn in ner Stadt eines Rivalen an und dürfen nicht mal in aller ruhe durch die Innenstadt marschieren.
mano wie gemein. dabei wäre doch bestimmt gar nichts passiert.
Was erwartet Ihr den?" Hallo liebe Ultras, viel Spaß in unserer Stadt. Bitte,bitte nehmt etwas Rücksicht auf unsere älteren Mitbürger, Ihre Polizei"
So vielleicht?
was bistn du für Spaten?
Es gibt immer noch andere Lösungen als die, welche getroffen wurde.. man kann ich natürlich den zugang zu Stadt verbieten ohne sie gleich 7 std wegzusperren und dann auch noch ohne Pause heimzujagen..
man merkt das ihr beide euch mit fanszenen auskennt.ich glaube das die uf und der rest sich nicht beweisen muss.das kann dir jeder bestätigen.und dein kommentar ich war nicht dabei sagt jawohl schon alles aus
aber is schon schwachsinnig so viele direkt zu verhaftet (falls keine aggressive stimmung war)
ich denk die UF'ler wollten sich beweisen un sich nix gefallen lassen un wurden verhaftet
in mainz vor paar jahren waren sie auch in der city un da haben sie nur gezeigt was für tolle " ULTRAS" sie sieht
schaufenster scheiben einwerfen am samstag vormittag is ja cool
Die UF ist definitiv eine Gruppe die niemanden mehr was beweisen muss. War die erste ernstzunehmende Gruppe in Deutschland und hat jahrelang die komplette deutsche Szene angführt. Gehört immer noch zu den Top 3 Szenen in Deutschland!
Ansonsten viel geschrieben und eig. nix gesagt in deinem Post. Absolut Sinnlos.
Macht bloss den Thread zu! Muss man ja fast weinen bei dem was einige hier posten! _________________ Never give up the Fight!
Fight Police!
Das sind laut Bremer Forum (nicht dem staatstragenden Offiziellen) die Fragen die die Grünen heute seit 10 Uhr im Innenausschuß stellen wollen:
1. Wie viele Personen wurden durch die Polizei Bremen im Rahmen des Bundesligaspiels Werder Bremen – Eintracht Frankfurt in Gewahrsam genommen?
2. Befanden sich unter den in Gewahrsam genommenen Personen auch Gewalttäter der Kategorien „B“ und „C“ und wenn ja, in welcher Anzahl?
3. Welche und wie viele Waffen bzw. gefährlichen Gegenstände wurden bei den in Gewahrsam genommenen Personen durch die Polizei Bremen sichergestellt.
4. Welche Gründe veranlassten die Polizei Bremen zu diesen Gewahrsamnahmen?
5. Welche anderen polizeitaktischen Mittel zur Verhinderung von Gefahren hätte die Polizei Bremen gehabt und welche Gründe sprachen dagegen, diese (evtl. milderen) Mittel anzuwenden?
6. Welche Personen entscheiden über die zu treffenden Maßnahmen und in welcher Form ist der Senator für Inneres darin eingebunden?
7. Wurde die Zulässigkeit und Fortdauer der Ingewahrsamnahme durch ein Gericht bestätigt?
8. Wenn ja, wo wurde die nach § 5 Abs. 1 FrhEntzG iVm. § 16 Abs. 1 BremPolG vorgeschriebene mündliche Anhörung in welcher Form vorgenommen?
9. Wo wurden die in Gewahrsam genommenen Personen eingesperrt?
10. Stimmen die Aussagen von Betroffenen, dass auch ein Polizeibus als „Ersatzraum“ hiefür genutzt wurde?
11. Treffen die Aussagen von Betroffenen zu, dass sowohl Einzel- auch aus Großraumzellen mit mehr als der dafür vorgesehenen Personenzahl belegt wurden?
12. Wie lange wurden die Betroffenen in Gewahrsam genommen?
13. In welcher Anzahl und welcher Form wurden Minderjährige in Gewahrsam genommen und wie lange war deren Verweildauer im Polizeigewahrsam?
14. Wie viele Anzeigen gegen die in Gewahrsam genommenen Personen wurden aufgrund welcher Straftatbestände erstattet?
15. Zu welchen Vorfällen ist es im direkten Stadionbereich gekommen?
16. Wurde der Einsatz der Polizei Bremen durch ein Filmteam begleitet?
17. Wenn ja, in wessen Auftrag handelte dieses Filmteam und welche Art von Beitrag sollte erstellt werden?
18. War die Begleitung der Polizeiarbeit durch ein Filmteam genehmigt und wenn ja, welche Stelle genehmigt derlei Aufnahmen?
19. Auf Fotos im Internet wird gezeigt, dass der Einsatzleiter von einer Kamera während eines Telefonats mit einem Abstand von maximal einem halben Meter gefilmt wurde. Wie stellt die Polizei Bremen sicher, dass ermittlungstaktische Hintergrundinfos bzw. persönliche Informationen nicht an die Öffentlichkeit dringen?
2. Befanden sich unter den in Gewahrsam genommenen Personen auch Gewalttäter der Kategorien „B“ und „C“ und wenn ja, in welcher Anzahl?
In dem Zusammenhang würde mich mal interessieren, wo nach Kategorie B festgelegt wird? Eintrag Gewalttäter Sport, Empfehlung SKB, oder einfach nach Einschätzung der Örtlichen Polizei? Bei letzteren wäre der Begriff ja sehr dehnbar...
ich war nicht dabei
aber is schon schwachsinnig so viele direkt zu verhaftet (falls keine aggressive stimmung war).
ich denk die UF'ler wollten sich beweisen un sich nix gefallen lassen un wurden verhaftet.
in mainz vor paar jahren waren sie auch in der city un da haben sie nur gezeigt was für tolle " ULTRAS" sie sieht.
schaufenster scheiben einwerfen am samstag vormittag is ja cool
War die erste ernstzunehmende Gruppe in Deutschland.
Stellungsnahme der Infamous Youth zum Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt
Auch wenn wir von den Vorkommnissen rund um das Spiel gegen Eintracht Frankfurt nur indirekt betroffen sind, möchten wir es nicht versäumen, unsere Solidarität mit den betroffenen Frankfurtern auszusprechen.
Trotz aller Differenzen erkennen wir das frühe Eintreffen der Fangruppen als Zeichen einer starken, funktionierenden Fanszene an, die sich angesichts des vergangenen Affronts gegen ihre Szene geschlossen präsentieren wollte. Erschreckend ist das Vorgehen der Bremer Polizei, die erneut eine grosse heterogene Menschengruppe unter Generalverdacht stellte und ihrer Grundrechte beraubte. Die Ingewahrsamnahmen zeigen, wie es um das Rechtsverständnis vieler Einsatzleiter in diesem Land bestellt ist. Fakt ist, dass es zu einer grösseren Ansammlung von Menschen kam, von denen Einzelpersonen beim Eintreten bestimmter Eventualitäten Straftaten hätten begehen können. Als Reaktion auf diesen Umstand wurde einfach die gesamte Personengruppe weggesperrt, anstatt auf die Vielzahl der zur Verfügung stehenden, milderen Mittel zurückzugreifen. Dieses Vorgehen ist beispielhaft für den in der polizeilichen Praxis häufig vorkommenden Ersatz der verfassungsmässig vorgesehenen Abwägung der Verhältnismässigkeit durch eine reine "Law-and-Order"-Mentalität. Die später folgenden Gewaltausbrüche seitens der Exekutive im Gästebereich des Weserstadions überraschen in dieser Hinsicht nicht.
Unverständnis müssen wir allerdings auch den Frankfurter Ultras gegenüber äussern, die mit ihren gedruckten personifizierten Hetzparolen scheinbar deutlich machen wollten, dass sie am vergangenen Samstag ganz besonders sauer waren. Zunächst ist die Aufhängung bestimmter Konflikte an bekannten Einzelpersonen einer Szene aus unserer Sicht allgemein etwas albern. Es gibt bessere und kreativere Wege, Differenzen auszuleben. Ausserdem stellt die Hervorhebung einzelner Namen eine nicht zu unterschätzende Steilvorlage für Medien und die Polizei dar. Während die Medien diese gerne exklusiv in ihre Artikel einbauen, sind Namen für die Repressionsorgane immer nützlich. Wir als Ultras sollten eigentlich wissen, was es bedeuten kann, in einem solchen Zusammenhang in der Presse erwähnt zu werden bzw. dass eine Anzeige schnell mal provisorisch zusammengebastelt wird und dafür auch gerne völlig abstrakte Indizien benutzt werden. Den klar sexistischen Anstrich der Parole hätten wir allerdings eher von anderen Gruppen erwartet. Peinliche Aktion!
Insgesamt handelt es sich bei dem Verhalten seitens der Polizei um keinen Einzelfall. Nahezu jedes Wochenende werden Fussballfans zum Opfer polizeilicher Willkür, allein fehlt es oft an medialer Aufmerksamkeit bzw. korrekter Berichterstattung zu den Vorfällen. Sehr irritierend in diesem Zusammenhang wirkte der Artikel des Weser-Kuriers. Wie so oft entstand auch am letzten Wochenende der Eindruck, dass sich in dieser Redaktion mit dem Umschreiben des Polizeiberichtes begnügt wird, anstatt ein wenig eigene Recherche zu betreiben. Dass zudem die personifizierte Hetze der Frankfurter auch noch wortwörtlich wiedergegeben wird, hat mit verantwortungsvollem Journalismus wenig zu tun. Es wirkt auch alles andere als souverän, den Bericht vom Sonntag zwei Tage später zu differenzieren und in Teilen zu wiederrufen. Es wäre wünschenswert, dass jede/r Journalist/in sich zunächst ein eigenes Bild macht, bevor es zu eindimensionaler Berichterstattung kommt.
Es bleibt zu hoffen, dass die Anzeigen der Frankfurter Fans Erfolg haben, damit den Betroffenen wenigstens ein Mindestmass an Gerechtigkeit wiederfährt. Die Vergangenheit hat allerdings oftmals gezeigt, dass auch die Judikative gerne alleine der Version der Exekutive entspricht. Trotzallem müssen den beteiligten Beamt/innen die deutlich überschrittenen Grenzen aufgezeigt werden und auch die Öffentlichkeit und die Medien müssen registrieren, dass Ereignisse dieser Art differenziert und kritisch zu betrachten sind.
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