Ultras singen nach 18 Uhr weiter
Vom 30.04.2007
Rund 250 Fans aus der Szene der Ultras sangen nach der 1:2-Niederlage auch noch gut eine Stunde nach dem Schlusspfiff auf der Stehtribüne weiter.
Sie wollten ihr Zusammengehörigkeitsgefühl stärken. Der Verein hatte erlaubt, dass gut 45 Minuten nach dem Abpfiff auch 17 Fans auf die Tribüne durften, die eigentlich Stadionverbot haben, einige bis 2010.
Ihre Namen prangten oben an der DPD-Tribüne. Die Stadionverbote wurden nach den Vorfällen von Freiburg vor zwei Jahren ausgesprochen sowie nach dem Hinspiel in dieser Saison gegen Eintracht Frankfurt. "Hier sind einige, obwohl es die Videos der Polizei anderes beweisen, dennoch bestraft worden", hieß es am Samstag. In Freiburg hatten die Ultras damals "es selbst geregelt", weil die Polizei "Nazis" nicht aus ihrem Block entfernt hätte.
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