Für den Einsatz von Polizisten in Fußball-Stadien sollen Fußballvereine finanziell verantwortlich gemacht werden, fordert die Polizei-Gewerkschaft.”Wir verlangen 50 Mio. Euro vom DFB. So viel kostet der Einsatz der Beamten jede Saison. Dieses Geld müsste bisher der Steuerzahler aufbringen.Nach Zahlen der Deutschen Polizeigewerkschaft mussten die Beamten in der Spielzeit 2006/2007 insgesamt rund 975.000 Arbeitsstunden für die Fußball-Vereine leisten. “Das entspricht der Jahresarbeitsleistung von 960 Polizisten”, sagte Wendt.
http://fussballblog.3liga.com/index.php/fussball-vereine-sollen-polizeieinsaetze-zahlen/
Das zahlt dann der Zuschauer Dann werden die Tickets noch teuerer _________________
(...) Mit Entschiedenheit hat DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach die Forderungen der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) zurück gewiesen, wonach der Einsatz von Polizisten in Stadien von Fußball-Verbänden und -Vereinen gezahlt werden müssten (...)
Tja. Da sind wir euch ja doch einmal vorraus Bei uns (Schweden) darf das Auswärtsteam bereits die Kosten für die eigenen Fans aus eigener Kasse zahlen.
Absoluter Blödsinn. Haben die Vereine ein Interesse dran, dass es bei Spielen im Stadtgebiet ruhig bleibt? Der Staat ist daran interessiert, dass Ruhe herrscht, dann muss er auch das Geld ausgeben, um die Leute ruhig zu stellen, welchen er keine Perspektive bieten kann.
Und, will die Polizei wirklich im Sold der Vereine stehen? Die Leute von der Polizeigewerkschaft haben wohl noch nichts vom Unterschied zwischen privaten und öffentlichen Recht gehört... _________________ Wer schon kriecht kann nicht mehr stolpern!
Dieses Szenario klingt wie aus einer anderen Welt, könnte aber bald in Deutschland zur bitteren Realität werden. Hintergrund: Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) fordert vom DFB eine Pauschalgebühr von 50 Millionen Euro pro Jahr. Das Geld ist für die Personalkosten der Polizei vorgesehen, die durch Fußball-Spiele entstehen. Sollte sich der DFB weigern, die Summe zu bezahlen, droht der Ausfall von Bundesligaspielen. "Wenn die Polizei wegen Personalmangels die Sicherheit nicht mehr gewährleisten kann, wird es zu einem Verbot von Bundesliga-Spielen kommen", sagte DPolG-Vorstizender Rainer Wendt der 'Sport Bild'. In Deutschland fehlen laut Wendt "10.000 Polizisten. Einen G-8-Gipfel können wir nicht ausfallen lassen, als Erstes fällt der Fußball aus."
München - Der Krawall in bayerischen Fußballstadien soll ein Ende haben. Abgeordnete aller Fraktionen wollen künftig stärker gegen gewaltbereite Fußballfans vorgehen. Dabei sollen auch die Vereine mehr in die Pflicht genommen werden. Grüne und Freie Wähler forderten am Mittwoch im Innenausschuss des Landtags, die Fußballvereine an den Kosten für Polizeieinsätze bei Spielen zu beteiligen. Parteiübergreifend beklagten die Abgeordneten, dass die Gewalt in den Stadien zugenommen habe, seit in dieser Saison eine dritte Liga eingeführt worden sei. Vor allem die Fans ostdeutscher Vereine wie Carl Zeiss Jena, Dynamo Dresden und Rot-Weiß Erfurt fielen in bayerischen Stadien durch ihre Gewaltbereitschaft auf. Im vergangenen Jahr seien 16 000 Polizeibeamte bei Fußballspielen eingesetzt gewesen, sagte der FDP-Innenexperte Andreas Fischer.
Die Randale der Hooligans und sogenannten Ultras beschränkten sich nicht auf die Stadien. "Bahnhöfe, Innenstädte und sogar Raststätten sind betroffen", sagte Fischer. Diese Krawallmacher "verderben den Spaß am Fußball", sagte der CSU-Abgeordnete Manfred Ländner. Mittlerweile müssten friedliche Fans, Väter mit Kindern beispielsweise, geradezu Angst haben, ein Spiel zu besuchen. Allein im Umfeld des 1. FC Nürnberg gebe es 1200 Fans, die als gewaltbereit eingestuft werden, sagte der SPD-Abgeordnete und Chef der Gewerkschaft der Polizei, Harald Schneider.
>>Weiter
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.