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 Foren-Übersicht » Fussball und Fußball Themen allgemein » Demagoge Zwanziger (DFB) tritt endlich ab  Seite 1 von 3 

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Demagoge Zwanziger (DFB) tritt endlich ab

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outrider
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Beitrag Verfasst am: 22.11.2008, 19:35    Titel: Demagoge Zwanziger (DFB) tritt endlich ab Antworten mit Zitat

Zwanziger der Demagoge @ ultrafans.de

Webweiser durch den Lügendschungel DFB ./. Weinreich @ Jens Weinreich

Neues vom DFB in Sachen Weinreich @ Niggemeier

Rolling Eyes


DFB-Theodizee

(...) Jens Weinreich, ehemaliger Sportchef der Berliner Zeitung, ist freier Journalist und Gründer des Sportnetzwerks kritischer Journalisten. Am 14. November stand er unverhofft im Mittelpunkt der DFB-Pressemitteilung 180/2008. Eine solche Mitteilung hat der DFB nie zuvor in seiner Geschichte herausgegeben. "DFB mißbilligt Diffamierung von Dr. Theo Zwanziger" war sie überschrieben. "Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mißbilligt auf das Schärfste die von dem Berliner Journalisten Jens Weinreich seit nunmehr fast vier Monaten initiierte Kampagne gegen Dr. Theo Zwanziger. Weinreich hatte den DFB-Präsidenten ohne Anlaß als 'unglaublichen Demagogen' diffamiert ..."

Am selben Tag soll DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach laut Weinreich eine E-Mail an mehr als 100 Entscheidungsträger aus Politik, Sport und Medien gesendet haben. "Festgehalten ist, daß wir es auch nicht in – mehr oder weniger anonymen – Internetblogs hinnehmen können, daß Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens grundlos diffamiert werden", wird aus diesem Rundschreiben zitiert (...)

(...) Was war passiert? Im Blog www.direkter-freistoss.de wurde Ende Juli das Vorgehen des Bundeskartellamtes gegen den DFB und die Liga diskutiert. "Ich habe Zwanziger gerade auf dem Kongress des DOSB erlebt", schrieb Weinreich am 25.7. "Er dreht nach der Kartellamtsentscheidung völlig durch. Er ist ein unglaublicher Demagoge ... 'Wenn sie die Kommunikationsherrschaft nicht haben, sind sie immer Verlierer', sagte er – und das war wenigstens mal ein ehrliches Wort."

Daraufhin beantragte Zwanziger beim Landgericht Berlin eine einstweilige Verfügung gegen Weinreich. Mit Beschluß vom 9. September lehnte das Gericht den Antrag ab (...) Gegen diesen Beschluß legte Zwanziger Beschwerde ein. Auch damit konnte sich der ehemalige Richter nicht durchsetzen. Nun kam der DFB-Pressesprecher ins Spiel. In der bereits zitierten Pressemitteilung vom 14.11. heißt es außerdem: "Unmittelbar vor der Erhebung einer auf Unterlassung und Widerruf abzielenden Klage Dr. Zwanzigers gegen Weinreich hat der Berliner Journalist jedoch nunmehr über seinen Anwalt am 11. November 2008 dem DFB eine Erklärung zukommen lassen, die Dr. Zwanziger als ausreichende Entschuldigung und Eingeständnis eines Fehlverhaltens von Weinreich akzeptiert."

Eine solche Entschuldigung hat es laut Weinreich nie gegeben. "Damit ist amtlich, daß der DFB Rabulisten beschäftigt – Wortverdreher", kommentierte die Frankfurter Rundschau. Weinreich beantwortete auf www.sportswire.de die ziemlich rhetorische Frage, ob die Auseinandersetzung als Zeichen zu werten sei, daß Funktionäre verstärkt auf stromlinienförmigen Journalismus dringen: "Selbstverständlich. Sie ist auch ein Zeichen dafür, daß einer derjenigen, die die Stimme laut erheben und immer wieder mit exklusivem Material aufwarten, kaltgestellt werden soll."

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) haben den DFB am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung zur Mäßigung angehalten. Es gehe nicht an, daß Jens Weinreich "öffentlich so angeprangert" werde, betonten DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken und VDS-Präsident Erich Laaser. Ob das ordentliche VDS-Mitglied Wolfgang Niersbach sich davon überzeugen läßt, bleibt abzuwarten.

Am kommenden Dienstag wird der Präsident des DFB in Berlin vom ZDF-Intendanten Markus Schächter mit dem Preis »Gegen Vergessen – Für Demokratie« ausgezeichnet (...)

(...) Was versteht Zwanziger aber unter Demokratie? Nach der Auseinandersetzung mit Weinreich hat das Bild des guten Onkel Theo einige häßliche Flecken mehr.

| jungewelt.de | 21. November 2008 |


DFB blamiert sich im Internet

Ein Streit zwischen dem Sportjournalisten Jens Weinreich und dem DFB-Präsidenten Theo Zwanziger offenbart eine erschreckende Unkenntnis des Internets bei dem obersten Fußball-Hirten und seinem Verband.

Alles nahm seinen Anfang, als der Sportjournalist Jens Weinreich Ende Juli 2008 DFB-Präsident Zwanziger in einem Kommentar zu einem Beitrag des Fußball-Blogs direkter-freistoss.de als einen "unglaublichen Demagogen" bezeichnete.

Zwanziger sah sich durch die Bezeichnung verunglimpft, da der Begriff seiner Meinung nach eine Nähe zu nationalsozialistischem Gedankengut suggeriere. Er forderte eine Unterlassungserklärung, in der sich Weinreich verpflichten sollte, nie wieder eine derartige Formulierung in Bezug auf Zwanziger zu verwenden.

In der Folge bemühte sich Zwanziger sowohl beim Berliner Landgericht als auch eine Instanz höher beim Kammergericht vergeblich um eine einstweilige Verfügung gegen Weinreich. Beide Kammern wiesen die Anträge ab, da sie den Begriff Demagoge als eine "zulässige Meinungsäußerung" einstuften.

Weil Zwanziger sich dennoch weiterhin im Recht sah, bereitete er eine Unterlassungsklage gegen Weinreich vor dem Koblenzer Landgericht vor. Den Wechsel des Gerichtsstandes von Berlin nach Koblenz, obwohl dort keine der beiden Parteien ihren Arbeits- oder Wohnsitz hat, begründeten Zwanzigers Anwälte damit, dass Internettexte auch in Koblenz abrufbar seien.

Mittlerweile war der Fall in der deutschen Internetszene zu trauriger Berühmtheit gelangt und als sich immer mehr Blogger darüber wunderten, warum Zwanziger nun ausgerechnet in der Stadt, in der er jahrelang Richter und Regierungspräsident gewesen war, prozessieren wollte, machte der DFB eine Kehrtwende.

Statt Jens Weinreich wegen angeblich diffamierender Äußerungen zu verklagen, beschloss der Deutsche Fußball Bund, den Journalisten selbst in einer Presseerklärung anzugehen. Am 14. November verschickte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach eine Pressemitteilung an zahlreiche Sportfunktionäre, Politiker und Journalisten, "die ein Thema behandelt, das in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt geblieben ist, trotzdem aus Sicht des DFB-Präsidiums und auch der Geschäftsführung große Bedeutung besitzt. Festgehalten ist, dass wir es auch nicht in - mehr oder weniger anonymen - Internetblogs hinnehmen können, dass Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens grundlos diffamiert werden. Betroffen im konkreten Fall war unser DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, morgen aber kann dies schon wieder jemand anderes sein."

In der Pressemitteilung wird nicht mit einem Wort erwähnt, dass zwei Gerichte Zwanzigers Ansinnen abgewiesen hatten. Außerdem wird suggeriert, dass eine Entschuldigung Weinreichs der Grund sei, weshalb Zwanziger seine Klage vor dem Koblenzer Landgericht zurückgezogen habe. Da es eine derartige Entschuldigung nicht gab, scheint tatsächlich der von der Blogosphäre ausgeübte öffentliche Druck Zwanziger zum Rückzug bewogen zu haben.

Besonders unverständlich ist zudem, weshalb Wolfgang Niersbach behauptet, Weinreich habe Zwanziger in "mehr oder weniger anonymen Internetblogs" angegriffen. Sowohl das Blog direkter-freistoss.de als auch Weinreichs privates Blog weisen ein ordentliches Impressum auf. Zudem verlinkt Weinreichs Benutzeraccount bei direkter-freistoss.de auf sein Blog jensweinreich.de. Die vom DFB angemahnte Anonymität war also nie gegeben (...)

| chip.de | 19. November 2008 |
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Beitrag Verfasst am: 22.11.2008, 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
In der Folge bemühte sich Zwanziger sowohl beim Berliner Landgericht als auch eine Instanz höher beim Kammergericht vergeblich um eine einstweilige Verfügung gegen Weinreich. Beide Kammern wiesen die Anträge ab, da sie den Begriff Demagoge als eine "zulässige Meinungsäußerung" einstuften.

Weil Zwanziger sich dennoch weiterhin im Recht sah, bereitete er eine Unterlassungsklage gegen Weinreich vor dem Koblenzer Landgericht vor. Den Wechsel des Gerichtsstandes von Berlin nach Koblenz, obwohl dort keine der beiden Parteien ihren Arbeits- oder Wohnsitz hat, begründeten Zwanzigers Anwälte damit, dass Internettexte auch in Koblenz abrufbar seien.


Ich nenne so etwas: Arroganz im allerhöchsten Maße! - und eine gewisse Dummheit!
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outrider
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Beitrag Verfasst am: 27.11.2008, 11:39    Titel: Antworten mit Zitat

(...) Der Streit zwischen dem Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und dem Sportjournalisten Jens Weinreich um Kritik an DFB-Präsident Theo Zwanziger geht in die Verlängerung. Nachdem dem Verband nach eigenen Angaben vom Mittwoch eine einstweilige Verfügung des Landgerichts Berlin vom Dienstag zugestellt wurde, die erneut zu Gunsten Weinreichs ausfällt, strebt der DFB nun ein Hauptsacheverfahren an: Zwanziger will Weinreich verklagen (...)

(...) Laut Gerichtsbeschluss vom Dienstag ist es dem DFB bei Androhung von Ordnungsgeld bis zu 250.000 Euro oder Ordnungshaft untersagt, zu behaupten oder zu verbreiten, Weinreich habe Zwanziger "ohne Anlass als 'unglaubwürdigen Demagogen'" bezeichnet.

Zudem darf der DFB im Zusammenhang mit der Bezeichnung Zwanzigers als "unglaublicher Demagoge" die Aussage "Die Grenzen der Meinungsfreiheit wurden hier eindeutig überschritten" nicht mehr verbreiten, ohne gleichzeitig darauf hinzuweisen, dass sowohl Land- als auch Kammergericht Berlin diese Äußerung als zulässige Meinungsäußerung eingestuft haben (...)

(...) Theo Zwanziger, der am Dienstagabend für sein Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Rechtsextremismus mit dem Preis "Gegen Vergessen – Für Demokratie" ausgezeichnet wurde, fühlt sich in seiner persönlichen Ehre verletzt.

Die Klage im Hauptsacheverfahren werde "in naher Zukunft eingereicht", heißt es beim DFB. Im Hauptsacheverfahren solle geklärt werden, ob Weinreich "im Rahmen der Presse- und Meinungsfreiheit einen berechtigten Grund" hatte, Zwanziger "als 'unglaublichen Demagogen' zu diffamieren". Dem DFB droht nun die vierte Niederlage vor Gericht in dieser Causa.

| welt.de | 26. November 2008 |
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outrider
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Beitrag Verfasst am: 08.12.2008, 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

(...) Theo Zwanziger erwägt im Fall einer juristischen Niederlage im Rechtsstreit mit einem freien Journalisten einen Rücktritt als Präsident des Deutschen Fußball- Bundes (DFB). "Wenn das verfassungsrechtlich zulässig ist, werde ich sehr ernsthaft erwägen, ob ich dieses Amt weiterführe", erklärte der 63-Jährige (...) am Rande einer Pressekonferenz des DFB (...)

(...) "Das kann ich nicht auf mir sitzen lassen. Es wird ein Urteil geben. Ich werde meine persönliche Ehre nicht auf dem Altar des Amtes opfern", sagte Zwanziger, der klar machte, dass er nicht bereit ist, in dem Rechtsstreit nur einen Schritt zurückzuweichen. Sowohl das Berliner Landgericht als auch das Kammergericht hatten eine einstweilige Verfügung des DFB abgelehnt und die Aussage als "zulässige Meinungsäußerung" angesehen (...)

(...) Der Journaliste wiederum hatte eine Einstweilige Verfügung gegen eine DFB-Pressemitteilung erwirkt. Laut Gerichtsbeschluss ist es dem DFB unter anderem bei Androhung von Ordnungsgeld bis zu 250.000 Euro oder Untersuchungshaft untersagt, zu behaupten oder zu verbreiten, Weinreich habe Zwanziger "ohne Anlass" einen "unglaublichen Demagogen" genannt.

"Ich kann die Aussage Zwanzigers nicht nachvollziehen", so der 43-jährige Journalist aus Wandlitz zur Deutschen Presse-Agentur dpa nach der heftigen Reaktion des DFB-Präsidenten. "Am juristischen Sachverhalt ändert das nichts." (...)

| stern.de | 8. Dezember 2008 |
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Beitrag Verfasst am: 08.12.2008, 22:36    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Theo Zwanziger erwägt im Fall einer juristischen Niederlage im Rechtsstreit mit einem freien Journalisten einen Rücktritt als Präsident des Deutschen Fußball- Bundes


Nach dieser Aktion ist er ohnehin kaum noch tragbar, er hat dem DFB schwer damit geschadet !
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outrider
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Beitrag Verfasst am: 30.01.2009, 13:22    Titel: Antworten mit Zitat

(...) Theo Zwanziger, der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat seine Ankündigung zurückgenommen, im Falle einer Niederlage im Rechtsstreit gegen den freien Journalisten Jens Weinreich von seinem Amt zurückzutreten. Der DFB hatte Ende November angekündigt, Klage gegen den Journalisten einreichen zu wollen, der Zwanziger in einem Internet-Blog im Zusammenhang mit der zentralen Fernsehvermarktung als "unglaublichen Demagogen" bezeichnet hatte (...)

| morgenpost.de | 30. Januar 2009 | 03:16 |
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Beitrag Verfasst am: 30.01.2009, 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

Nun hat sich Theo Zwanziger selbst ein Denkmal als unglaubwürdiger unglaublicher Dämagoge in der Bloggerszene geschaffen. Schön, dass er weitermacht, so bleibt er den Bloggern erhalten ...
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outrider
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Beitrag Verfasst am: 30.01.2009, 18:18    Titel: Antworten mit Zitat

admin hat Folgendes geschrieben:
... Schön, dass er weitermacht ...

... Ja, jaa, jaaa Rolling Eyes

[...] Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ist nach einer DFB-Mitteilung einer von zwölf Kandidaten, die sich am 25. März in Kopenhagen für einen der neun freiwerdenden Posten im Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zur Wahl stellen. Im Fall seiner Wahl am Rande des UEFA-Kongresses würde Zwanziger die Nachfolge von Gerhard Mayer-Vorfelder antreten, der in Kopenhagen aus dem wichtigen Gremium ausscheidet. Zwanziger bringe alle Voraussetzungen mit, "die Entwicklung in Europa stark zu beeinflussen", meinte Franz Beckenbauer, Mitglied der Exekutive des Weltverbandes FIFA, "seine Kandidatur werde auch ich rückhaltlos unterstützen" [...]

| newsticker.welt.de | 30. Januar 2009 | 12:13 |
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