Borussia Dortmund:
Gegründet am 19.12.1909
Bis vor dem 2.Weltkrieg war der BVB ein eher kleiner Verein.
Nach dem Krieg begann der Wiederaufbau des Vereins. Durch den Verlust vieler Spieler wurden viele Vereine in Deutschland praktisch zerstört. Auch der BVB musste sich aus den Wirren der damaligen Zeit befreien und zunächst eine Wiederzulassung erwirken. Doch bereits im August 1945 wurde auf der Roten Erde wieder Fußball gespielt.
Einer der wichtigsten Erfolge für Borussia Dortmund in den 40er Jahren war der Gewinn der Westfalenmeisterschaft 1947 gegen den FC Schalke 04, den man sich im Endspiel in Herne mit 3:2 sicherte. Dieser Sieg ging als die Wende im Westen in die Fußball-Geschichte des Ruhrgebietes und Westdeutschlands ein, da jahrzehntelang der Verein Schalke den Fußballsport im Revier beherrschte und der BVB nach diesem historischen Sieg fortan die Führung im Ruhrgebiets- und westdeutschen Fußball übernahm. Aber auch die Meisterschaften in den Spielzeiten 1947/48 und 1948/49 in der neuen Oberliga West waren wichtige Ereignisse in der Vereinsgeschichte. 1949 stand der BVB erstmals im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen den VfR Mannheim, das jedoch mit 3:2 nach Verlängerung verloren ging.
Nachdem man sich 1949/50 zum dritten Mal in Folge die Westmeisterschaft gesichert hatte, traf die Borussia im Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft erneut auf den VfR Mannheim. Dieses Spiel verlor der BVB jedoch wieder, diesmal mit 1:3. Der Erfolg der 40er Jahre setzte sich dennoch in den 50er Jahren fort. In der Saison 1952/53 gelang der Gewinn des vierten Titels in der Oberliga West.
Bei Borussia Dortmund wurde die Saison 1955/56 zur bis dato erfolgreichsten in der Vereinsgeschichte. Man gewann unter Trainer Helmut Schneider die fünfte Westmeisterschaft, auf die der erneute Einzug ins Finale um die Deutsche Meisterschaft folgte. Der BVB wurde im Berliner Olympiastadion vor 75.000 Zuschauern seiner Favoritenrolle gerecht und bezwang den Karlsruher SC nach Toren von Niepieklo, Kelbassa, Preißler und Peters mit 4:2. 250.000 begeisterte Fans empfingen die Mannschaft in Dortmund. Hierdurch qualifizierte sich der BVB für den erstmals ausgetragenen Europapokal der Landesmeister.
Nach der erst im Entscheidungspiel gewonnenen ersten Runde gegen Spora Luxemburg schied die Borussia nach einem 2:3 in Manchester und einem 0:0 vor 45.000 Zuschauern in der Roten Erde gegen Manchester United aus. Dennoch verteidigte die Borussia in derselben Aufstellung wie im Vorjahr (Kwiatkowski, Burgsmüller, Sandmann, Schlebrowski, Michallek, Bracht, Peters, Preißler, Kelbassa, Niepieklo, Kapitulski) die deutsche Meisterschaft mit einem 4:1 (je zwei Tore durch Kelbassa und Niepieklo) über den Hamburger SV. Zuvor hatte man sich die bis dato sechste Westmeisterschaft gesichert. Trainer Schneider verzichtete im Endspiel auf den jungen Nationalspieler Aki Schmidt, weil er die Vorjahresmeisterelf nicht verändern wollte. Nie wieder sollte eine deutsche Mannschaft mit derselben Endspielmannschaft deutscher Meister werden. Geprägt waren diese beiden Jahre von den „Drei Alfredos“. So wurden Preißler, Kelbassa und Niepieklo genannt, die zusammen sieben der acht Endspieltore 1956 und 1957 sowie 29 der 34 Endrundentore der Borussia erzielten.
Als Meister qualifiziert schied man 1957 im Europapokal erneut in der 2. Runde aus, diesmal nach einem 1:1 in Dortmund und einem 1:4 beim AC Mailand. Nach diesen Meisterschaften erreichte die Borussia 1958 und 1959 nur noch zwei fünfte Plätze bei den Westmeisterschaften, die Mannschaft war mittlerweile überaltert.
Max Merkel, dessen deutsche Trainer-Karriere in Dortmund begann, nahm die Verjüngung der Mannschaft in Angriff und baute junge Spieler wie Hoppy Kurrat, Jürgen Schütz, Timo Konietzka und Lothar Emmerich in die Mannschaft ein. 1961 verlor man in Hannover das Finale um die deutsche Meisterschaft unter Trainer Max Merkel gegen den 1. FC Nürnberg mit 0:3, die junge Dortmunder Mannschaft war ohne Chance. Merkel verließ daraufhin den BVB, und Borussia sicherte sich die Dienste von Trainer Hermann Eppenhoff, der als Spieler drei Mal deutscher Meister mit dem Revierrivalen Schalke gewesen war. 1962 wurde man mit dieser im Umbruch befindlichen Mannschaft nur Achter der Oberliga West.
In der letzten Saison vor der Einführung der Bundesliga wurde man 1963 hinter dem Meisterschaftsfavoriten 1. FC Köln Zweiter der Oberliga und qualifizierte sich so für die Endrunde der deutschen Meisterschaft. Hier belegte man mit 9:3 Punkten den ersten Platz vor 1860 München, Borussia Neunkirchen und dem Hamburger SV, so dass man ins Endspiel gegen den 1. FC Köln einzog. Das Endspiel in Stuttgart gewann der BVB mit 3:1 durch Tore von Kurrat, Wosab und Schmidt gegen den 1. FC Köln vor 78.000 Zuschauern. Den DFB-Pokal konnte man trotz des erstmaligen Erreichens des Finales nicht gewinnen. Im Endspiel verlor man in Hannover gegen den Dauerrivalen HSV mit 0:3. Borussia Dortmund beendete die Ära der Oberliga West als erfolgreichster Verein in der Geschichte dieser Klasse.
Erfolge:
* Deutscher Meister (6): 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002
* Deutscher Vizemeister (4): 1949, 1961, 1966, 1992
* DFB-Pokalsieger (2): 1965, 1989
* DFB-Pokalfinalist (1): 1963
* Supercupsieger (3): 1989, 1995, 1996
* Liga-Cup-Finalist (1): 2003
* Deutscher Hallenmeister (4): 1990, 1991, 1992, 1999
* Sieger der Champions League (1): 1997
* Sieger des Europapokals der Pokalsieger (1): 1966
* UEFA-Pokalfinalist (2): 1993, 2002
* Weltpokal-Sieger (1): 1997
* Westdeutscher Meister (6): 1948, 1949, 1950, 1953, 1956, 1957
* Westfälischer Meister (1): 1947
* In der ewigen Tabelle der Fußball-Bundesliga belegt der Verein nach 40 Jahren Bundesligazugehörigkeit mit 2016 Punkten der 6. Platz (Stand Winterpause 2006/07).
ich find die südtribüne in dortmund einfach nur überwältigend...haut mich fast jdes mal aufs neue um wenn ich die seh, egal ob live im stadion von der anderen seite oder im tv.
Die dürfen doch froh sein das überhaupt noch in der Liga spielen.Wenn ich was zu sagen hätte hätten die keine Lizenz bekommen bei den Schulden.Jede andere Mannschaft bekommt Punktabzug oder gleich in die Regionaliga.Das ist halt so beim DFB.Nur der Name macht es aus. _________________
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