auch von meiner Seite aus,gute Besserung!
es wurden bengalos gezündet,aber wie ich in der Bild las haben leute mit Magnesium selbst herum experementiert,da man der Bild nich alles glauben kann wage ich das zu bezweifeln,aber wie zum Teufel kann so etwas mit bengalos passieren,ausser wenn man sich damit abschmeisst!und falls die jungs doch mit Magnesium rumprobiert haben,lasst lieber die Finger davon und kauft euch bengalos,es sei den ihr seit chemiker oder so was,bei rauchbomben ist es ne andere sache!ich hoffe es geht den Beteiligten bald wieder besser!
Club-Vize Woy stoppt Chaoten „Das sind Kriminelle“
Nürnberger Chaoten hatten im Gästeblock Magnesium angezündet, dabei neun Personen zum Teil schwer verletzt. Dem Club stehen die Konsequenzen noch bevor. Gestern forderte der DFB die Franken zu einer Stellungnahme auf.
Was die eigenen Anhänger angeht, ist der FCN schon weiter. Manager Martin Bader und Vize Ralf Woy knöpften sich gestern führende Ultras vor.
Woy: „Wir haben klar gemacht, dass wir diese zündelnden Chaoten nicht wollen. Das sind Kriminelle!“
Der Verein verlangt sofort einen Selbstreinigungsprozess und die Garantie, dass die Gruppe der Pyrotechnik abschwört.
Woy: „Wir erwarten deutliche Veränderungen, sonst ist ein Miteinander nicht mehr möglich.“
Bisherige Privilegien fallen weg.
Woy: „Flyer verteilen oder früher ins Stadion kommen, um Plakate aufzuhängen, können sie sich abschminken. Sie werden wie jeder andere Zuschauer behandelt.“
Fan-Forscher Gunter A. Pilz kann sich vorstellen, dass „nicht jeder Nürnberger Ultra glücklich ist, was da in Bochum abgegangen ist“. Spaltung der selbsternannten Hardcore-Fans hat begonnen.
AZ: Welche Rolle spielt das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände bei den Ultras?
GUNTER A. PILZ: Ein Großteil der Ultras sieht darin ein Stilmittel für Stimmung, will eine ganz besondere Atmosphäre schaffen. Das strikte Verbot dieses Stilmittels birgt zudem den Reiz, die Sicherheitskräfte überlistet und dieses gefährliche Zeug trotz intensiver Kontrollen dennoch ins Stadion geschmuggelt zu haben.
Nahezu ausschließlich wird in fremden Stadien gezündelt.
Das ist sogar typisch. Es stellt die Provokation der gegnerischen Kurve dar. Es ist ein symbolischer Akt, ja ein symbolischer Kampf, der die territoriale Eroberung des Stadions darstellen soll. So wird gezeigt: WIR haben die Macht!
Wobei ich unterstelle: Ultra ist nicht gleich Ultra.
Ich kann mir vorstellen, dass sicherlich nicht alle Nürnberger Ultras glücklich darüber sind, was da in Bochum abgegangen ist. Man darf nicht alle Ultras in eine Ecke stellen. Natürlich gibt es Bemühungen, zuletzt auf einem Ultras-Kongress, an dem auch Fifa- und Uefa-Vertreter teilnahmen, Pyro-Aktionen zu entkriminalisieren. Die Forderung, die verstärkt aus Österreich kommt, bezieht sich auf ein kontrolliertes Abbrennen in einem abgesperrten Korridor eines Blockes. Es gibt schließlich auch Bengalfackeln, die nicht gesundheitsgefährdend sind. Andere Teile der Ultras finden das nicht so cool, weil dadurch der Reiz des Verbotenen, des spontanen Handelns verloren geht.
Dann waren die Nürnberger in Bochum also kontraproduktiv?
Der gesamten Szene wurde ein Bärendienst erwiesen. So wird riskiert, dass die Gesprächsbereitschaft von Verbänden und Vereinen wieder gen Null gehen wird. Wenn man weiß, wie gefährlich diese Sachen sind, dann war das in höchstem Maß verantwortungslos – und ein großer Schuss Gewalt dabei. Den 1.FC Nürnberg erwartet mit Sicherheit eine empfindliche Strafe durch DFB und DFL. Die Nürnberger Ultras sind ja schon häufiger provokant aufgefallen.
Bei der Saisoneröffnung 2009/10 mit dem Spiel Wolfsburg gegen Stuttgart, oder letzten Sonntag beim 110. Geburtstag der Bayern, wurde von den Veranstaltern eine Bengal-Show vom Feinsten abgezogen. Wirkt das angesichts von Stadionverboten für Fans nicht schizophren?
Nun ja. Die DFL nimmt sich dieses Recht eben heraus, andererseits werden Fans mit Stadionverboten belangt. Das ist sicher eine zweifelhafte, doppelzüngige Vorgehensweise. Wobei: Rauchbomben haben generell nichts mit Stimmung zu tun. Die sind eher destruktiv.
Gibt es einen Lösungsansatz?
Die Ultras müssen klar machen, was sie wollen, um was es ihnen wirklich geht. Eine große Einheit sind sie schon lange nicht mehr. Wenn sich vormals die Polizei in Zwischenfälle eingeschaltet hat, solidarisierte sich der gesamte Block. Diese Welle ist größtenteils Vergangenheit.
In Portugal gibt es Ultras-Gruppierungen, die sich als Anti-Ultras bezeichnen. Was steckt dahinter?
Gerade was die Thematik Gewaltbereitschaft angeht, distanzieren sich dort – wie teilweise auch in Deutschland – Ultras von Ultras. Sie arbeiten, was vormals undenkbar war, mit der Polizei zusammen, um deeskalieren Maßnahmen schon im Vorfeld zu besprechen.
Droht also die Spaltung der Ultras in Stimmungsmacher und Chaoten?
ahja, macht natürlich sinn, SV Leute noch härter zu bestrafen. die sind ja sicherlich für die pyroaktion verantwortlich
das ist das weltbekannte gießkannenprinzip.
der verein will damit natürlich un94 eins auswischen, weil im grunde jeder die schuldigen aus diesem kreise kennt und nichts ausplaudert. so trifft der verein die gruppe, genauso mit dem verbieten von choreos und verweigern von einlasskarten am spieltag zur vorbereitung der choreos. reiner aktionismus, durch welchen nichts besser wird.
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